Die Geschichte unseres B-Wurfes Teil 1 Wie alles begann

Caid (ein schöner eleganter Nordkristall-Rüde) stellt sich vor.
Sie sehen Fotos von seinem Antrittsbesuch, von der Hochzeitsfeier und dem, was dabei entstand !!!


Aischa und ..........................................
auf unserem Hundesportplatz ...........
Die Hunde und sogar ihre Namen (beide arabischen Ursprunges)...

..... Caid kennen sich bereits und haben
..... miteinander gespielt.
..... passen sehr gut zueinander !!!

Ich bin ein gut gebauter quadratisch- eleganter Rüde. Auf der Internationalen Rassehundeausstellung 2008 in Berlin war ich der Schönste im Ring !!!
Meine Wesensmerkmale sind Freundlichkeit, viel Temperament, Spiellust und Intelligenz. (Ich kann einen Hut in die Luft werfen und ihn anschließend im Flug fangen.)

Am 15.05.09 hat uns Caid zusammen mit seinen Eltern in Senzig besucht und unsere Wuselburg kennen gelernt. Schnell hat Aischa errochen, dass Caid ein freundlicher und ihr wohl gesonnener Rüde ist. Also hieß sie ihn im Haus-Revier herzlich willkommen.
Hallo Aischa, ich habe ein Geschenk für dich. Ich schenke dir meine schönste Körbchen-Decke!

Danke, die Decke ist wirklich sehr schön.

Liebe geht bei uns Pinschern durch den Magen, gemeinsames Fressen verbindet ...

... und so können wir es kaum erwarten, uns im Juni wieder zu sehen, um Hochzeit zu feiern.
Und nun warte ich, dass Aischa läufig wird.

Am schnellsten vergeht die Zeit, wenn ich schlafe !!!

Endlich ist es so weit. Ich rieche sofort, dass Caid aus dem Auto aussteigt. Fast wäre ich vor lauter Freude über den Zaun gesprungen. Dann haben wir Hochzeit gefeiert und Polonaise getanzt. Wir kannten uns bereits und können auf ein Vorspiel verzichten. Caid bleibt bei uns in Senzig, weil seine Eltern verreisen müssen. Es folgen drei tolle Tage!!!


 Wir wollen alle 30 Minuten tanzen, doch Frauchen hat Angst, dass wir Schaden nehmen. Anfangs hatte sie versucht, uns in verschiedene Zimmer einzusperren. Wir haben vor lauter Sehnsucht wie Wölfe geheult und versucht, die Türen einzutreten. Die Box ist besser. Hier können wir uns wenigstens sehen und küssen.
Komm her, du riechst sooo gut.

Wir haben uns sehr lieb ...

.... und schmusen die ganze Zeit.

Blöder Käfig !!!!!
An 4 Tagen durften wir insgesamt 3 mal "Polonaise" tanzen ....

..... und nun bin ich sooo geschafft und schlafe im Besucher-Zimmer auf dem Bett. Heute Abend holen mich meine Eltern ab und es geht wieder nach Hause. Aischa schläft im Wohnzimmer und freut sich auf Barry, der 3 Tage Freunden besuchen durfte.
 
Hurra, Aischa ist tragend !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Am 07.07.09 waren wir zur Ultraschall-Untersuchung in der Tierarztpraxis f. Fortpflanzung in Schönow. Auf diesem Bild sind 3 Wusel zu sehen. Insgesamt haben wir aber mindestens 7 entdeckt. Wir können also davon ausgehen, dass es viele B-Wusel-Babys geben wird!!!

Heute ist mein 36. Tragetag. Meine schöne schlanke Taille ist komplett verschwunden. Ich schleppe einen dicken Baby-Bauch mit mir herum. Nun darf ich so viel fressen, wie ich möchte und Frauchen geht 4 mal am Tag eine kleine Runde mit mir spazieren. Lange Wanderungen mag ich nicht mehr.
Frauchen hat die Wusel-Burg aufgeräumt. Ich habe ihr dabei zugeschaut. Ich glaube, mein Bauch ist dicker als damals beim A-Wurf.

Gerne liege ich in der Sonne auf den warmen Steinen. "Frauchen, komm her und streichele meinen Bauch. Meine Babys brauchen Wärme und ganz viel Liebe!!!!!!!!!!"

Das Welpenzimmer ist eingerichtet und die Wurfkiste steht bereit. Frauchen hat mir ihre Bettdecke, auf der ich so gerne liege, geschenkt.

Hier ist es gemütlich. Wofür die Kiste gebaut wurde, weiß ich längst.

 

Geburt und 1. bis 2. Wusel-Woche
- Die Babys in Aischas Bauch wachsen und gedeihen
- Am 03.08.09 wurde eine Milch-Bar eröffnet

Nun sind die Wusel-Babys 36, 37 und 38 Tage (je nachdem, an welchem Decktag sie entstanden sind) alt.

Zählen konnte man sie nicht mehr. Sie sind schon zu groß und Aischas ganzer Bauch ist voll. Alle haben sich prächtig entwickelt. Die Ärztin war zufrieden.

Heute (21.07.09) sind die Wusel bereits 6 Wochen in meinem Bauch. Ich sehe aus, wie eine Tonne und mag nicht mehr in die Kamera kucken. (Wenn ich mich wegdrehe, erkennt mich vielleicht keiner.)

Frauchen sortiert die Bilder im Computer. Ich liege auf ihrer Bettdecke und pflege meinen schönen Baby-Bauch.
Heute ist mein 48. Tragetag. Ich habe ganz schön zu schleppen! Die Beine tun weh, ....

.... deshalb rolle ich mich lieber über den Rasen und genieße die Sonne.

Herzlichen Glückwunsch!!!
Am 26.07.2009 erhielt Caid auf der Spezial-Rassehunde-Ausstellung in Jarmen die Wertnote "Vorzüglich 1". Nun besitzt er genau so wie Aischa eine Vorzügliche Zuchtbewertung. Dies wird auf den Ahnentafeln der B-Wusel eingetragen.

Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Die Babys zappeln und strampeln. Zum Glück haben sie noch keine Zähne, sonst würden sie sich durchbeißen, um endlich ins Freie zu gelangen.
55 Tage sind sie nun in meinem Bauch. Ich schlafe und träume von ganz vielen Wusel-Babys. Meine Körpertemperatur, die Frauchen 5 mal am Tag misst, ist bereits gefallen. Dies ist ein Zeichen, dass die Geburt bald erfolgen wird. Doch 5 Tage sollte ich mich noch gedulden, also schlafe ich.

Habe mich doch nicht gedulden können. Die Babys wollten raus. Am 03.08. um 18 Uhr 20 kam der erste Rüde zur Welt. Danach um 18.40 eine Hündin, nach weiteren 10 Minuten ein Rüde und nach nur 5 Minuten wieder ein Rüde.

Um 19.35 Uhr waren bereits 6 Babys da. Ich halte mich an die Absprache mit Frauchen bzw. an die Wünsche der Adoptiveltern, mehr Jungs zu bekommen. Es sind 5 Rüden und eine Hündin!!!

Nach der Geburt werden sie schnell gewogen und dann dürfen sie weiter trinken. Alle finden zielstrebig ihren Weg zur Milch-Quelle.
Hurra, die Milch-Bar ist eröffnet.

Alle lassen es sich schmecken.

Ich habe meine Babys sooo lieb!

Während vorne getrunken wird, geht die Geburt hinten weiter. Um 20.10 Uhr erblickte ein Mädchen das Licht der Welt, um 21.10 wieder ein Mädchen, um 21.45 ein Rüde und um 22.05 nochmals ein Rüde.
Frauchen sagt mir, dass ich langsam aufhören soll, aber ...
... um 22.15 kam Nr. 11 zur Welt. Nun ist die Fußball-Mannschaft komplett.

Das Welpchen ist in "Frischhalte-Folie" verpackt. Ganz schnell öffne ich das Paket.

Es ist ein Mädchen!

Schnell lecke ich es sauber, damit es genau so schick und niedlich aussieht, wie die anderen Wusel.
Ist das ein Gewusel in der Kiste! Nun habe ich Arbeit mal 11. Bin total geschafft und ...

... die Augen fallen mir zu. Es ist 24 Uhr. Frauchen versieht die vorbereiteten Welpen-Markierungs-Halsbänder mit Klett-Verschlüssen.

7 Rüden und 4 Hündinnen habe ich geboren und den Bestell-Schein der Adoptiv-Eltern hervorragend berücksichtigt. Die satten Babys machen es sich auf meinen Beinen bequem.

Doch die Kleinsten dürfen noch nicht schlafen. Sie sollen leckere Kolesteral-Milch trinken. Frauchen legt sie an meine Milch-Bar.
Morgens in der Frühe um 2 Uhr ist alles fertig: Das Lager ist sauber, meine Welpen tragen kleine Leder-Halsbänder und wurden in Nr. 1 bis 11 getauft. Die endgültigen Namen dürfen sich die Adoptiv-Eltern aussuchen.

Nun sind meine Babys bereits 1 Tag alt. Die ganz kleine Hündin rechts im Bild wog bei der Geburt nur 166 g. Obwohl Frauchen sie immer wieder an meine besten Milch-Quellen anlegte, hatte sie am Abend weiter abgenommen und die 2. Nacht leider nicht überlebt. Frauchen hat sehr um sie geweint.

Liebevoll nehme ich meine Babys in den Arm. Die Wurfkiste möchte ich nicht verlassen. Frauchen muss mich zwangsweise in den Garten führen, damit ich meine "Geschäfte" machen kann.
Meine Kinder kamen zu früh auf die Welt. Um 2 weitere Wusel macht sich Frauchen große Sorgen, denn auch sie haben rapide abgenommen. Frauchen tropft ihnen Traubenzucker ins Mäulchen. Bei dem Mädchen hat es gewirkt. Sie kam zu Kräften und ist eine Kämpferin an der Milch-Bar geworden.

Der kleine Rüde (rechts oben) jedoch wollte nicht trinken. Morgens nahm ihn Aischa aus der Wurfkiste und legte ihn zu Frauchen ins Bett, dicht an ihren Kopf, da war er bereits fast tot. Frauchen hat ihn wieder belebt (im Nachhinein hätte sie das nicht tun sollen!) und einen ganzen Tag um sein Überleben gekämpft, ihm das Fläschchen mit Welpenmilch und Kolostrum-Extrakt gegeben, sein Bäuchlein massiert, ihn gewärmt, doch er kam nicht zu Kräften. Am Abend seines 2. Lebenstages ist er gestorben. Die kleine Hündin und der Rüde wurden in Rosen eingebettet in Frauchens Garten beerdigt.
9 Wusel erfreuen sich bester Gesundheit, alle trinken fleißig und nehmen rapide zu.

Der kleine Rüde, der hier mit seiner Mama kuschelt, wog bei der Geburt nur 178 g. Er ist ein großer Kämpfer an der Milch-Bar. Er ist zwar immer noch der Kleinste, hat aber ein kugelrundes Bäuchlein und ist mehr breit als lang.


Alle Wusel wachsen und gedeihen. Ihre Stimme hat sich auch entwickelt. Sie quietscht zwar immer noch, doch man kann bereits bellen und knurren hören. Frauchen, die unmittelbar neben unserem Bett schläft, wacht in der Nacht oft davon auf, schaltet das Licht ein und schaut nach, ob alles in Ordnung ist.


Alle 9 (das 9. ist etwas hinter dem Abstandhalter der Wurfkiste versteckt) haben kugelrunde Bäuchlein. Frauchen braucht sich nun keine Sorgen mehr zu machen.
Trinken ....

...... und ......

..... schlafen ......

....... ist unsere Hauptaufgabe.
Ich bin stolz auf meine Babys. Wenn sie nicht gerade an meiner Milchbar miteinander kämpfen, vertragen sie sich gut und lieben sich, wie die 2 hier oben im Bild.

Alle 9 Gewichtskurven gehen gleichmäßig und steil nach oben. Das Zeichnen der Kurven macht Frauchen nun richtigen Spaß!!!

Es ist zwar Ruhe eingekehrt und es hat den Anschein, als ob alle gleichmäßig trinken, doch Vorsicht ist geboten. Die kleine zierliche Hündin 2 (und wieder, welch ein Zufall, ist es genau wie beim A-Wurf Hündin 2) wird oft von ihren stärkeren Geschwistern von der Milch-Bar verdrängt. Ihre Milchquelle vor den gierigen Geschwistern zu beschützen, ist für Frauchen kaum möglich. Also erhält sie, genau wie Aby vor 2,5 Jahren, Zusatzmahlzeiten an meiner Brust auf Frauchens Bett.

Die 1. Woche ist vorbei und die 2. beginnt mit großer Freude. Hündin 2 hat am 11.08. 45 g zugenommen und der kleine Rüde 10 sogar 56 g. Es hat den Anschein, als wollten sie ihre großen Geschwister, die sicherlich beim 1. Deckakt entstanden, also 3 Tage älter sind, überholen.
Das Wiegen wird immer schwieriger, denn die Babys zappeln und strampeln. Bald muss die Waagschale erneuert werden, denn sie passen kaum noch hinein.

Die Zusatzfütterungen auf Frauchens Bett fand ich ziemlich belastend. Also habe ich gelernt, dass ich mich so hinlegen muss, dass alle Zapfstellen genutzt werden können. Nun bekommen auch die Kleinen genug Milch.

Rüde 5: "Bin neugierig, muss nachschauen, ob es da oben auch eine Milch-Bar gibt. Wozu sind Geschwister gut? Man kann auf ihren Köpfen rumtrampeln und sie als Leiter benutzen."

"Schade, habe nichts gefunden. Das Klettern war anstrengend. Ich schlafe sofort ein"
"Mama, du darfst unser Bett verlassen. Unsere Bäuchlein sind kugelrund. Vor dem Einschlafen hören wir uns noch eine Lern-CD mit Umweltgeräuschen an. Unsere Ohren haben sich nämlich etwas geöffnet."

Mit jedem Tag werden unsere Bäuchlein runder.

Wir sind sehr sportlich und bauen eine Wusel-Pyramide.

Mama hat uns sehr lieb.
 
 
 

 3. und 4.Wusel-Woche
- 9 Wusel stellen sich vor
- Ekelige und leckere Geburtstags-Geschenke

- In unserer 2-Zimmer-Wohnung proben wir den aufrechten Gang
- Ein neues Revier - unsere Wusel-Burg


Ich liege in der Wurfkiste und die Sonne scheint mir auf die Nase. Das fand Frauchen so interessant, dass sie mit Bildbearbeitung ein Gemälde daraus gemacht hat.

Denkt bloß nicht, dass wir den Tag faul verschlafen! Wir sind beschäftigt: Wir strampeln, rennen, bellen und knurren im Traum.

Frauchens Bett ist mein gemütlicher Aussichtsturm. Von hier aus beobachte ich meine Babys ......

....... und wenn eins weint, weil's eingepullert hat, bin ich sofort zur Stelle.
Heute haben die Wusel Geburtstag und sind nun 2 Wochen alt.

Ich bin der Erstgeborene und daher steht auf meinem Halsband die Nr. 1. Ich bin ein Rüde. Nach der Geburt wog ich 198 g und heute im Alter von 14 Tagen 577 g.

Ich bin Mädchen und heiße Nr. 2. Ich bin die kleinste und zierlichste, doch von meinem Platz an der Milch-Bar lasse ich mich nicht mehr verdrängen. Ich wog nach der Geburt 212 g und an meinem 2. Lebenstag nur 191 g. Frauchen gab mir Traubenzucker-Lösung und das hat meine Lebensgeister geweckt. Heute wiege ich 507 g.

Ich bin der Rüde Nr. 4 und gehöre zur Gruppe der Großen. Ich kann schon etwas in die Welt hinein blinzeln, meine Augen beginnen sich zu öffnen. Als ich auf die Welt kam wog ich 243 g und heute 696 g.
Ich bin der Rüde Nr. 5. Auch ich kann mein Auge schon etwas öffnen. Mein Geburtsgewicht betrug 243 g. Heute wiege ich stolze 820 g und habe "Moppel" überholt.

Eigentlich bin ich der Rüde Nr. 6, aber Frauchen nennt mich Moppel. Schon nach der Geburt war ich mit 266 g der Schwerste und das ist fast so geblieben. Heute wiege ich 811 g. Während meine Geschwister auf der Waage nach Pinscher-Art hin und her zappeln, bleibe ich ruhig, ausgeglichen und cool.

Ich bin Hündin Nr. 7 und gehöre auch zur Gruppe der Großen. Mein Geburtsgewicht betrug 241 g und heute wiege ich 649 g.

Ich bin der Rüde Nr. 9 und kucke bereits mit beiden Augen in die Welt. Gestern gehöre ich noch zur Gruppe der Kleinen, doch heute bin ich in die mittlere Gruppe aufgestiegen. Nach der Geburt wog ich 212 g und heute 610 g.
Ich bin Rüde Nr.10. Nach der Geburt war ich ein Sorgenkind, denn ich wog nur 178 g. Doch ich war von Anfang an ein Kämpfer an der Milch-Bar. Bin zwar immer noch der kürzeste Rüde, aber ich habe den dicksten Bauch und bin mehr breit als lang. Heute wiege ich 502 g.

Ich bin die Letzt-Geborene, eine Hündin und heiße Nr. 11. Mein Geburtsgewicht betrug 199 g und heute wiege ich 574 g. Auch ich kann schon hell und dunkel unterscheiden.

Zum 14-tägigen Geburtstag hat uns der Tierarzt eine Wurmkur geschenkt. Doch leider schmeckt sie nicht und außerdem sind wir diese Art der Nahrungsaufnahme nicht gewöhnt.

Tropfen für Tropfen müssen wir schlucken und nach jedem Tropfen macht Frauchen eine Fütterungspause, damit wir uns nicht verschlucken.
Pfui, ist das ekelig!!! Pro Wusel dauert die Prozedur eine halbe Stunde. Die Hälfte spucken wir wieder aus, doch das hat Frauchen einkalkuliert. Eine geringe Überdosierung ist nicht gefährlich. Wir benötigen unbedingt 1ml Wurmkur pro Kg Körpergewicht.

Endlich sind 0,7 ml in meinem Bäuchlein und meine Schnute ist sauber gewischt. Frauchen tröstet mich und schmust mit mir.

Mama kommt zu uns und wir erhalten Nachtisch.

Der Inhalt aus der Milch-Bar schmeckt viel besser als die ekelige Wurmkur.
Wir sind ganz gierig. Arme Mama, wir ziehen ihr die Brüste lang.

Früher konnten wir uns nur gut riechen. Jetzt endlich, können wir uns in die Augen schauen.

Beim Schlafen benötigen wir unbedingt den engen Körperkontakt zu unseren Geschwistern.

Sobald uns Mama besucht, sind wir hellwach. Jeder will der erste an der Milch-Bar sein. Wenn wir aufrecht laufen, sind wir schneller. Doch oft passiert es, dass wir über unsere eigenen Beinchen stolpern und auf die Nase fallen.
Ob Frank's Nase wohl auch eine Milch-Bar ist ????

Arme Mama!!! Beim Füttern muss sie Spagat machen, damit wir alle Zapfstellen nutzen können.

Wir sind nun 18 Tage alt und bewohnen eine 2-Zimmer Wohnung. Unsere Wurfkiste ist geteilt in Wohn-Schlafraum und Toilette. Kein Wusel pullert mehr ins Bettchen. Frauchens Waschmaschine freut sich sehr.

Auf dem Klo gibt es manchmal sehr interessante Zeitungsartikel zu lesen. Wenn wir groß sind, möchten wir auch einmal so viele Mäuse fangen!!!
Heute haben wir Geburtstag und sind nun 3 Wochen alt. Frauchen hat sich ein tolles Geschenk einfallen lassen. Es gibt leckere Schabefleisch-Bällchen mit Lebertran!!!

Sobald unser Näschen den leckeren Braten roch, ........

........ sind wir gierige Raubtiere geworden, haben alles eingesogen und konnten gar nicht genug kriegen.

Zu guter letzt wollten wir auch noch Frauchens Finger fressen.

Frauchen kann wirklich sehr froh sein, dass wir noch keine Zähne haben!!! Hätten wir welche, würde ihr das Lachen vergehen.

Alle unsere Bäuchlein sind gefüllt. Nun wird geschlafen. Geschwister sind schöne warme Kopfkissen!

Eigentlich sollten die Halsbänder Geschenke zu unserem 4-wöchigen Geburtstag sein, aber wir sind so schnell gewachsen, dass Frauchen sie 4 Tage früher raus gerückt hat. Die Mädchenfarben sind Rot, Gelb und Orange und wir Rüden tragen die Halsbänder in schwarz, braun, grau, blau, grün und lila.

Heute ist unser 25. Lebenstag. Wir brauchen Frauchens Fütterung aus der Hand nicht mehr. Wir können alleine fressen und gehen gerne auf dem Futterteller spazieren.

He, Dir klebt Fleisch-Trockenfutter-Lebertran-Flocken-Brei am Ohr! Nicht, dass Du denkst, ich kau Dir ein Ohr ab, ich leck's bloß sauber.

Heute ist unser 26. Lebenstag, die warme Sonne scheint und wir hatten ein großes Erlebnis: Wir haben unsere Wuselburg kennen gelernt.

Das Gelände ist so groß, das Gras krabbelt ganz komisch an meinem Bauch und ich habe mich verlaufen. Hilfe, rettet mich!!!

Auch ich heule wie ein Wolf. Wo ist Mama???

Mama sitzt in ihrem Aussichtsturmkörbchen. Sie ist ein völlig untüpischer Pinscher, der nicht über Zäune springt. Deshalb hat Frauchen eine Leiter gebaut und im Anschluss eine erhöhte Position. Dort oben ist sie vor unseren Angriffen auf ihre Milch-Bar sicher.

Unser verzweifeltes Rufen hat Erfolg. Mama springt vom Aussichtsturm und kommt zu uns.

Sie beruhigt .......

........ und tröstet uns.

Das große Gelände hat große Vorzüge. Wir können so richtig schön mit Mama spielen und sie fetzen.......

........ bis sie endlich ihre Milch-Bar öffnet.

Schnell sind wir müde. Mama zeigt mir die Wuselburg-Höhle, wo ein warmes kuscheliges Kissen liegt.

"Los, kommt her und stellt euch nicht so an. Hier geht's rein, Mama hat mir alles gezeigt, also folgt mir."
 
 

 Weiter geht es im Fotoalbum B-Wurf Teil 2 !!!    

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